zum Gedenken

w-ks-coe.gif (2302 Byte)

Kreisheimatverein
Coesfeld

 

Dat is de Daut, de allens frett,

Nümp Kunst un Wiettenschoppen mett;

De klooke Mann is nu vergaohn -

Guott giww öm siälig Uperstaohn!

                       (nach Theodor Storm)

 

Der Kreis Coesfeld und die Gliederungen des Kreisheimatvereines beklagen den Tod des Kreisheimatpflegers und Heimatgebietsleiters Münsterland

   

Theo Reimann

(7. April 1935 – 26. Oktober 2009)

 

Der Verstorbene hat sich von Jugend auf zunächst in seiner Heimatgemeinde Herbern um das öffentliche Leben verdient gemacht und sich nicht gescheut, in Kirche, Gesellschaft und Politik Verantwortung zu übernehmen. Sichere Wurzeln für sein überzeugendes Engagement fand der passionierte Landwirt zunächst in seiner Familie und auf seinem Hof in der Bauernschaft Forsthövel. Seine Arbeit in Flur, Feld und Wald im Wandel der Jahreszeiten ließen seine Liebe zur Natur wachsen, schärften seine Beobachtungsgaben und schenkten ihm jene Gelassenheit, mit der er auch Kontroversen bestand und vor allem ausgleichend auf Mitmenschen zu wirken vermochte. Theo Reimanns besondere Gabe war es, zuhören zu können und zur rechten Zeit das rechte Wort zu finden. Seine Stimme überzeugte besonders in seiner Muttersprache, dem geliebten Münsterländer Platt. Nach langjähriger Vorstands-Arbeit im Ortsheimatverein Herbern übernahm er im Jahre 2002 das Amt des Kreisheimatpflegers Coesfeld, arbeitete seitdem unermüdlich für die 27 Heimat- und Kulturvereine im Kreisgebiet und vertrat sie konsequent im Heimatgebiet Münsterland und im Verwaltungsrat des Westfälischen Heimatbundes. Mit klarer Übersicht entwickelte und verfolgte Theo Reimann Themen der Heimat- und Landeskunde und warb erfolgreich für ihre Umsetzung. Eine schwere Krankheit riss ihn viel zu früh aus diesem Leben. Unser Dank und unser Mitgefühl gelten besonders seiner Familie. Wir werden den Verstorbenen nicht vergessen und sein Andenken in Ehren halten.

 

Für den Kreis Coesfeld und den Kreisheimatverein Coesfeld

 

Konrad Püning, Landrat         Hans-Peter Boer, 1. Vors.

 

Christian Wermert, Geschäftführer

 

 


„Unsere Heimat aber ist im Himmel.“ Paulus im Philipper-Brief (3,20)

 

Ignaz Wessel Reichsfreiherr

von Landsberg-Velen

  (29. September 1921 – 26. September 2009)

Der Kreis Coesfeld und die Heimatvereine im Kreisgebiet trauern um den langjährigen Kreisheimatpfleger (1975 – 1999), einen treuen Freund und einen verdienten Mitgestalter der regionalen Kulturarbeit im Münsterland.

Von Jugend auf hatte sich Freiherr von Landsberg-Velen, der tief verwurzelt in seiner eigenen Familie und ihrer langen Tradition lebte, für die Geschichte und Kultur des Münsterlandes, ganz Westfalens und Europas interessiert. Als Mann hervorragender Bildung war er ein überzeugter Humanist und tiefgläubiger Christ, ein glänzender Kenner und tiefspürender Analytiker von Kunst und Kultur, anerkannt weit über die Grenzen Deutschlands hinaus.

Als im Jahre 1975 der neue Kreis Coesfeld gebildet wurde, übernahm Baron Landsberg hier die Aufgabe des Kreisheimatpflegers. Zuvor hatte er dieses Amt schon 25 Jahre im Altkreis Lüdinghausen inne. Tatkräftig und stilvoll trug er entscheidend zur gelungenen Zusammenführung der Kulturarbeit im neuen Kreis bei. Viele Initiativen und Ideen gingen von ihm aus und wurden in den kulturell aktiven Gremien und Kreisen umgesetzt. Dass der heutige Kreis Coesfeld sich in seinen Städten und Gemeinden als erfahrbares Gemeinwesen versteht, ist Erfolg auch der Arbeit des Verstorbenen und der von ihm so lange inspirierten Verbände heimatlicher und regionaler Kulturarbeit.

Wir danken Ignaz Wessel von Landsberg-Velen für seine Freundschaft und sein Engagement. Wir werden ihn nie vergessen.

Konrad Püning, Landrat                       Theo Reimann, Kreisheimatpfleger 

Hans-Peter Boer, 1. Vorsitzender              Christian Wermert, Geschäftsführer

                      


© Kreisheimatverein Coesfeld
Entwurf/Web-Design: Christian Wermert
Email: info@kreisheimatverein-coesfeld.de